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Ratgeber · KI‑Werkzeuge KI‑Assistenten im Unternehmen: Vergleich für Ihre Entscheidung

Welcher KI‑Assistent zu einem Unternehmen passt, hängt vor allem von der vorhandenen IT und den Regeln für den Umgang mit Daten ab. Dieser Überblick ordnet Claude, ChatGPT Business, Gemini in Google Workspace und Microsoft 365 Copilot ein. Er ersetzt nicht die Prüfung der aktuellen Herstellerangaben.

Stand Oktober 2026 · 7 Minuten Lesezeit · L&L Synergy

Kurz gesagt

  • Nutzen Sie Microsoft 365, prüfen Sie Microsoft 365 Copilot. Nutzen Sie Google Workspace, prüfen Sie Gemini in Google Workspace.
  • Für gemischte IT oder ein eigenständiges Werkzeug kommen ChatGPT Business und Claude Team in Betracht.
  • Laut Herstellerangaben werden Inhalte in den genannten Geschäftstarifen standardmäßig nicht zum Modelltraining verwendet. Bei Claude gibt es Ausnahmen für Rückmeldungen.
  • Entscheidend sind Berechtigungen, Administration, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Kosten bei Ihrer Teamgröße und eine interne KI‑Richtlinie.

Was das Werkzeug für Unternehmen bedeutet Ein KI‑Assistent kann Beschäftigte bei Aufgaben unterstützen, die sie über eine Unterhaltung mit dem Werkzeug bearbeiten. Für die Auswahl ist zunächst wichtig, wo Ihr Team bereits arbeitet. Ein Werkzeug innerhalb der vorhandenen Arbeitsumgebung lässt sich anders prüfen als ein eigenständiger Arbeitsbereich. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Informationen Beschäftigte eingeben dürfen und wer die Nutzung verwaltet. Die folgende Tabelle ist eine Orientierung anhand der bereitgestellten Herstellerangaben, Stand Oktober 2026. Sie bewertet weder die Qualität der Modelle noch deren Ergebnisse.

Werkzeug Tarif für Teams Mindestgröße oder Obergrenze Datenverwendung laut Hersteller Passt besonders, wenn
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Claude Team; Enterprise ebenfalls genannt Team: 2 bis 150 Plätze Inhalte der Geschäftstarife werden standardmäßig nicht zum Training verwendet; Ausnahmen gelten für Rückmeldungen Ihr Unternehmen gemischt arbeitet oder ein eigenständiges Werkzeug prüfen möchte
ChatGPT Business; Enterprise ebenfalls genannt Business: mindestens 2 Plätze, seit 24.08.2026 höchstens 200 Plätze Inhalte der Geschäftstarife werden standardmäßig nicht zum Training verwendet Ihr Unternehmen gemischt arbeitet oder ein eigenständiges Werkzeug prüfen möchte
Gemini in Google Workspace Google Workspace Business-Tarife Business-Tarife: bis 300 Nutzer Inhalte der Geschäftstarife werden standardmäßig nicht zum Training verwendet Ihr Unternehmen Google Workspace nutzt
Microsoft 365 Copilot Copilot Business als Zusatz zu einem Microsoft-365-Business-Tarif Zusatz zu einem Microsoft-365-Business-Tarif; keine Platzgrenze in den vorliegenden Angaben Inhalte des Geschäftstarifs werden standardmäßig nicht zum Training verwendet Ihr Unternehmen Microsoft 365 nutzt

Die Tabelle ersetzt keinen Blick in die Vertragsunterlagen. Insbesondere sollten Sie klären, welche Regeln für Ihren konkreten Tarif gelten. Persönliche Konten verhalten sich bei der Datenverwendung je nach Anbieter anders. Übertragen Sie die Angaben zu Geschäftstarifen deshalb nicht auf private Zugänge. Prüfen Sie die aktuellen Angaben direkt beim jeweiligen Hersteller.

Tarife und Kosten Die vorliegenden Fakten enthalten Platzgrenzen und einen Hinweis auf die erforderliche Microsoft-365-Business-Lizenz, aber keine Preisbeträge. Ein Kostenvergleich in Zahlen wäre deshalb nicht belastbar. Prüfen Sie für Ihre Entscheidung die aktuellen Herstellerpreise in der Währung der jeweiligen Herstellerseite und rechnen Sie mit der Zahl der tatsächlich benötigten Plätze.

Tarif Preis laut Herstellerseite Mindestplätze oder Hinweis Besonderheiten
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Claude Team Kein Betrag in den vorliegenden Fakten 2 bis 150 Plätze Claude Enterprise ist ebenfalls ein Geschäftstarif
ChatGPT Business Kein Betrag in den vorliegenden Fakten Mindestens 2, seit 24.08.2026 höchstens 200 Plätze ChatGPT Enterprise ist ebenfalls ein Geschäftstarif
Gemini in Google Workspace Kein Betrag in den vorliegenden Fakten Workspace Business-Tarife bis 300 Nutzer Im Rahmen von Google Workspace zu prüfen
Microsoft 365 Copilot Business Kein Betrag in den vorliegenden Fakten Zusatz zu einem Microsoft-365-Business-Tarif Erforderlichen Basistarif mit einplanen

Stand Oktober 2026. Quellen sind die unten verlinkten Herstellerseiten. Für dort genannte Preise gilt: laut Herstellerseite, Stand Oktober 2026, ohne Steuern. Prüfen Sie aktuelle Preise beim Hersteller. Preise und Tarife ändern sich häufig. Achten Sie beim Nachrechnen auf die Währung der jeweiligen Herstellerseite und auf die für Ihr Unternehmen erforderlichen Tarife.

Datenschutz und Daten Laut Herstellerangaben verwenden Claude Team und Enterprise, ChatGPT Business und Enterprise, Gemini in Google Workspace sowie Microsoft 365 Copilot Ihre Inhalte standardmäßig nicht zum Training der Modelle. Bei Claude gelten Ausnahmen für Rückmeldungen. Diese Aussagen beziehen sich auf Geschäftstarife, nicht pauschal auf persönliche Konten. Stand Oktober 2026. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen und die genaue Zuordnung Ihres Tarifs beim Hersteller.

Für die Einführung reicht eine allgemeine Aussage zur Datenverwendung nicht aus. Prüfen Sie den Vertrag zur Auftragsverarbeitung und klären Sie, ob er zu Ihrer geplanten Nutzung passt. Fragen Sie den Anbieter nach Serverstandort und Unterauftragsverarbeitern. Legen Sie fest, wer Administrationsrechte erhält und wer die Freigabe weiterer Zugänge verantwortet. Halten Sie in einer KI‑Richtlinie fest, welche Daten Beschäftigte eingeben dürfen. Besprechen Sie auch, wie Ihr Unternehmen mit persönlichen Konten umgeht. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung.

Für wen es passt und für wen nicht Wenn Ihr Unternehmen Microsoft 365 nutzt, ist Microsoft 365 Copilot ein naheliegender Prüfpunkt. Bei Google Workspace gilt das für Gemini. Arbeiten Abteilungen in unterschiedlichen Umgebungen oder suchen Sie ein eigenständiges Werkzeug, prüfen Sie ChatGPT Business und Claude Team. Diese Zuordnung ist keine Empfehlung für ein bestimmtes Modell. Sie hilft dabei, die erste Auswahl an Ihrer bestehenden IT auszurichten.

Keines der Werkzeuge passt allein deshalb, weil es bereits im Unternehmen verfügbar ist. Fehlen klare Berechtigungen, Zuständigkeiten für die Administration oder Regeln für zulässige Daten, sollten Sie diese Fragen vor einer breiten Einführung klären. Prüfen Sie anschließend den Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Kosten bei Ihrer Teamgröße. Wenn ein Tarif die benötigte Zahl an Plätzen nicht abdeckt, müssen Sie die weiteren Möglichkeiten beim Hersteller erfragen. Wir sind weder Partner noch Wiederverkäufer der hier genannten Hersteller. Wir sitzen in Wien und arbeiten für Unternehmen in ganz Europa.

Was ein Chat-Assistent nicht ersetzt Ein Chat-Assistent ist nicht automatisch ein fest eingebundener Unternehmensprozess. Wenn ein Ablauf nach klaren Regeln Daten aus Ihren Systemen übernehmen, Schritte auslösen und Ergebnisse an definierte Stellen übergeben soll, prüfen Sie KI‑Automatisierung und KI‑Agenten. Definieren Sie dafür zuerst den Prozess, die benötigten Zugriffe und die Freigaben. Die Entscheidung über einen Chat-Assistenten und die Gestaltung solcher Abläufe sind zwei unterschiedliche Aufgaben.

So führen Sie es sicher ein Beginnen Sie mit einer begrenzten Nutzung und prüfen Sie nicht nur die Antworten, sondern auch den organisatorischen Rahmen. Halten Sie vor einer Ausweitung fest, wer über Datenzugriffe, Konten und zulässige Anwendungsfälle entscheidet. Für die konkrete Planung finden Sie weitere Hinweise unter ChatGPT im Unternehmen einführen.

  1. Pilotgruppe festlegen: Wählen Sie eine kleine Gruppe mit klar benannten Aufgaben. Erfassen Sie, welche Daten sie benötigt, welche Konten sie verwendet und welche Fragen bei der Nutzung entstehen.
  2. KI‑Richtlinie festhalten: Regeln Sie zulässige Daten, persönliche Konten und die Prüfung von Ergebnissen. Nutzen Sie dafür eine schriftliche KI‑Richtlinie, die für die beteiligten Abteilungen verständlich ist.
  3. Freigaben prüfen: Legen Sie Verantwortliche für Administration, Berechtigungen und neue Zugänge fest. Prüfen Sie Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Serverstandort und Unterauftragsverarbeiter, bevor Sie die Nutzung ausweiten.

Quellen

  1. Claude Pricing, Stand Oktober 2026, https://claude.com/pricing
  2. OpenAI Help: ChatGPT Business, Stand Oktober 2026, https://help.openai.com/en/articles/8542115-chatgpt-business
  3. Google Workspace Pricing, Stand Oktober 2026, https://workspace.google.com/pricing
  4. Microsoft 365 Copilot Pricing, Stand Oktober 2026, https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-365-copilot/pricing

Häufige Fragen

Welcher KI‑Assistent passt zu unserer bestehenden IT?

Nutzen Sie Microsoft 365, prüfen Sie Copilot. Bei Google Workspace prüfen Sie Gemini. Bei gemischter IT oder dem Wunsch nach einem eigenständigen Werkzeug prüfen Sie ChatGPT Business und Claude Team. Danach entscheiden Ihre Anforderungen an Berechtigungen, Verwaltung, Vertrag und Kosten.

Gibt es hier einen Preisvergleich der vier Werkzeuge?

Nein. Die bereitgestellten Fakten enthalten keine Preisbeträge. Prüfen Sie aktuelle Preise, Tarifbedingungen und die Währung direkt beim Hersteller und berechnen Sie die Kosten für die benötigte Teamgröße.

Werden unsere Eingaben zum Training verwendet?

Laut Herstellerangaben werden Inhalte in den genannten Geschäftstarifen standardmäßig nicht zum Training verwendet. Bei Claude gelten Ausnahmen für Rückmeldungen. Für persönliche Konten gelten je nach Anbieter andere Regeln. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen Ihres konkreten Tarifs beim Hersteller, Stand Oktober 2026.

Reicht die Aussage zum Modelltraining für die Datenschutzprüfung?

Nein. Prüfen Sie zusätzlich den Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Erfragen Sie Serverstandort und Unterauftragsverarbeiter beim Anbieter. Regeln Sie Administrationsrechte und zulässige Daten in Ihrer KI‑Richtlinie. Das ist keine Rechtsberatung.

Müssen wir uns vor einem Pilot für alle Abteilungen entscheiden?

Nein. Eine Pilotgruppe kann zunächst einen klar abgegrenzten Anwendungsfall prüfen. Halten Sie fest, welche Zugänge und Daten dafür nötig sind. Weitere Freigaben sollten erst erfolgen, wenn Zuständigkeiten und Regeln geklärt sind.

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